Aufräumaktion nach dem Sturm

02.06.2026

Borussia und die Stadt Emsdetten arbeiteten Hand in Hand

-mho-EMSDETTEN. Der Sturm am Freitagabend hinterließ in Borussia Emsdettens Walter-Steinkühler-Stadion deutliche Spuren. „Es drohte alles auszufallen“, sagte Platzwart Tobias Krake über die Meisterschaftsspiele am Sonntag. Gleichzeitig lobt er die „super Kommunikation mit der Stadt“ sowie die freiwilligen Helfer, die rechtzeitig klar Schiff machten.

Noch am Freitagabend sah Krake, dass vom Kabinentrakt der Frauen etliche Dachziegel runtergeweht worden waren. Per Whatsapp informierte er die Stadt Emsdetten (Eigentümerin des Stadions), bereits am Samstag war ein Dachdecker da. Ebenso „15 bis 20 freiwillige Helfer“ der Borussia, einige von ihnen ausgestattet mit Kettensägen. Es galt, die Plätze von vielen, zum Teil schweren Äste zu befreien.

Vor allem auf dem Nebenplatz gab es viel zu tun. Eine umgewehte Akazie beseitigten die Borussen hier selbst, um eine weitere, schief stehende Akazie kümmerte sich die Stadt. Auch eine Buche ist in Schieflage geraten, sie droht auf den Kabinentrakt der Frauen zu stürzen. Ein Baumgutachter muss prüfen, ob in diesem Fall Maßnahmen erforderlich sind.

Alle Gefahrenstellen konnten in der Kürze der Zeit nicht beseitigt werden. Mit Flatterband wurden Bereiche abgesperrt, in denen noch Äste aus den Baumkronen fallen könnten. Aus diesem Grund war der Nebenplatz am Sonntag auch nicht bespielbar.

Umso wichtiger daher, dass der Trainingsplatz hinter der Tribüne genutzt werden konnte. Drei umgewehte Birken lagen nicht großartig im Weg und bilden auch keine Gefahr, dafür aber eine schief stehende Buche. Die Stadt nahm den Baum weg. Somit konnten sich die Fußballer hier am Sonntag warm machen, während auf dem Hauptplatz die Meisterschaftsspiele über die Bühne gingen.