Paukenschlag: Trainer Wiethölter wirft hin // Niederlage gegen Auhaus verschärft Situation

20.04.2026

Paukenschlag in der Westfalenliga

Faustdicke Überraschung zum Wochenstart: Marc Wiethölter tritt als Trainer des Westfalenligisten Borussia Emsdetten zurück.

Marc Wiethölter tritt als Trainer von Borussia Emsdetten zurück. | Foto: Thomas Strack

Das 0:1 am Sonntag zu Hause gegen Ahaus war die achte Pleite des Tabellenletzten in Folge. Unmittelbar danach teilte Wiethölter der Sportlichen Leitung mit, dies sei sein letztes Spiel als Borussias Trainer gewesen. Der Verein betont, er hätte trotz der Niederlagen-Serie 

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Westfalenligist Borussia am Boden

Wiethölter: „Für uns war es das jetzt!“

Komplett gegensätzliche Emotionen hinterließ der 1:0-Erfolg von Eintracht Ahaus bei Borussia Emsdetten in der Westfalenliga.

Von Alexander Eckrodt - Emsdetten · Fußball
 

Viele Zweikämpfe gab es in der Partie zwischen den Borussen, hier Mattes Langelage (hinten), und Eintracht Ahaus. | Foto: THOMAS STRACK

Während Eintracht-Siegtorschütze David Farwick sagte: „Es ist gefühlt wie nach dem Aufstieg“, erklärte Borussen-Coach Marc Wiethölter für das Tabellenschlusslicht: „Für uns war es das jetzt!“

 

Sehr ereignisarm war der 1. Durchgang verlaufen. Beide Teams konzentrierten sich darauf, Fehler zu vermeiden. Zweikämpfe dominierten das Geschehen auf dem Platz. Ein Freistoß sorgte für die erste Chance der Ahauser. Luca Ehlers Versuch parierte Emsdettens starker Schlussmann Luca Dömer. Der Nachschuss von Christian Rosing flog über das Tor.

Auf der anderen Seite landete ein abgefälschter Schuss von Markus Weidel neben dem Eintracht-Kasten, die folgende Ecke parierte Torwart Rafael Romero. Einen Abschluss von Christopher Behrendt aus guter Position bekam Emsdetten noch geblockt. „In der ersten Halbzeit war es zäh“, sagte Ahaus-Coach Frank Wegener.

Mehr Torchancen hatte dafür der 2. Durchgang zu bieten. Eine starke Parade von Romero gegen Jan Fislage verhinderte die Führung der Gastgeber. Wenig später verfehlte Fislage das Tor aus guter Position.


Auf der anderen Seite probierte es Tarek Abdullah, der ebenfalls am Tor vorbeischoss. Luca Dömer musste sich wenig später gegen eine scharfe Hereingabe von Abdullah beweisen und parierte auch den Nachschuss von Moritz Wagner. Auch als Wagner an der Grundlinie durchgestoßen war, behielt Dömer die Ruhe.


Die Ahauser machten nun einen besseren Eindruck, im Tor landete die Kugel aber lange nicht. Eine Einwurfflanke von Jannes Brüning flog durch den Sechzehner, fand aber keinen Abnehmer. So brauchte es die Lösung, die in den vergangenen Wochen schon so einige Punkte für Ahaus gerettet hat. Ein Freistoß von Luca Ehler aus dem Halbfeld landete auf dem Kopf von David Farwick, der zum späten 1:0 in der Nachspielzeit einköpfte (90. + 3).


„Sehr bitter und typisch“


„Ich bin wahnsinnig stolz, dass wir das Ding gezogen haben und das aufgrund unserer Chancen auch nicht unverdient“, sagte Ahaus-Trainer Wegener. „Ich hoffe, dass Emsdetten trotzdem drin bleibt, denn es macht einfach Spaß, hier zu spielen. Es tut mir auch für Marc total leid.“


Wiethölter selbst erklärte: „Hinten raus ist es egal, ob wir verloren haben oder nicht. Wir haben aufgemacht, denn ein Punkt hätte uns nicht geholfen. Es ist sehr bitter und typisch, dass wir in unserer Situation so ein Gegentor fangen.“

 

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