Röber hadert mit den Umständen. Das Wetter, die Platzverhältnisse am Teekotten – „wir konnten bisher erst fünf Mal mit dem Ball trainieren, alles andere ist Behelf“ – zudem die „vielen Verletzten und Ausfälle“. Jennifer Watson, Jule Mussenbrock, Sarah Czekalla, Sophia Lill, Eva Lukasiewicz, Hannah Scheipers, Ann-Christin Klose, Manon Beike, Kira Overkamp – sie alle stehen aktuell nicht zur Verfügung. „Unser einziges Testspiel in der Vorbereitung, das 1:1 am Wochenende bei Westfalia Hopsten, konnten wir nur durchziehen, weil drei Spielerinnen aus der Zweiten und eine U17-Spielerin bei uns ausgeholfen haben“, erklärt Röber, dessen Team durch ein Eigentor der Gastgeberinnen in Führung ging (40.). Der Ausgleich zum 1:1-Endstand fiel durch einen Elfmeter, den Hopstens Celina Loose verwandelte.
All das sind keine guten Voraussetzungen für das erste Punktspiel der Borussinnen am kommenden Sonntag um 13 Uhr. Dann kommt ausgerechnet Landesliga-Tabellenführer SuS Concordia Flaesheim ins Walter-Steinkühler-Stadion, die – laut Röber – „mit Abstand beste Mannschaft der Liga“. Flaesheim verfüge über einen Kunstrasen, konnte also regelmäßig trainieren und habe vier Testspiele absolvieren können.
Röber ist schon froh darüber, „dass sich meine Mädels vier Termine beim TV Jahn Rheine besorgt haben, damit sie im konditionellen Bereich was tun können“. Auch für das Nachholspiel am Sonntag „werden wir Unterstützung aus der 2. Mannschaft brauchen“, weiß er. Und ahnt, dass nach dieser bescheidenen Vorbereitung der Re-Start in die Meisterschaft ein sehr schwieriger wird.