Tückische Straßenverhältnisse
Der Coach wohnt selbst im Tecklenburger Land. Die Situation auf den dortigen Straßen empfand er am Samstagmorgen als „grenzwertig“. Zwar sei die Lage auch dank diverser Streufahrzeuge zwischendurch besser geworden. „Aber: Es regnet immer wieder und friert sofort fest.“ Mehrere Wetter-Apps sagten bis in den Nachmittag hinein Niederschläge voraus, dazu Temperaturen um den Gefrierpunkt, die Verkehrslage drohte daher tückisch zu bleiben. Entsprechende Wetterwarnungen gingen am Samstag für das Münsterland und Randgebiete raus. Wiethölter deutlich: „Ich könnte mir nicht verzeihen, wenn dann irgendwas passiert. So gerne wir spielen würden.“
Borussia brauche im Hinblick auf den Rückrunden-Start am 22. Februar zwar jede Partie. Doch Sportliche Leitung, Kapitän, Trainer- und Betreuerteam seien sich letztlich einig gewesen, kein Risiko einzugehen.
Die Borussen waren nicht die einzigen, die sich am Samstag mit derartigen Sorgen herumschlugen. Ein am Mittag geplantes Testspiel in Gievenbeck fiel aus, weil der Gast aus Bersenbrück (Landkreis Osnabrück) nicht in die Autos steigen wollte. Auch sein Ex-Verein Altenrheine, so Wiethölter, habe überlegt, ob er am Samstagnachmittag in Saerbeck antreten solle.
„Letzten Endes ist es nur ein Fußballspiel“
Ärgerlich für Hiltrup: Für den Oberligisten sollte es gegen Emsdetten das letzte Vorbereitungsspiel sein, ehe es bereits am kommenden Samstag wieder um Punkte geht. Wie man nun beim TuS über Borussias Absage denkt, „weiß ich nicht“, so Wiethölter. „Letzten Endes ist es nur ein Fußballspiel.“ Und in diesem Fall „fühle ich mich wohler damit, es abzusagen. Verletzungen auf dem Platz können immer passieren. Aber auf dem Weg dorthin oder nachher wieder weg vom Platz sollte man es möglichst ausschließen.“