Es brauche aber wohl auch etwas Spielglück. Wie zuletzt beim 3:1-Sieg in Ostinghausen, als Borussia aus dem Nichts zum 1:1 traf. „Danach“, so Wiethölter, „lief die Maschine.“ So ein Treffer würde natürlich auch an diesem Sonntag helfen. „Ab und zu bietet Kinderhaus was an“, lauert Wiethölter auf Lücken.
Breite Borussen-Brust nach Zwischenspurt
Er erwartet den Spitzenreiter stärker als im Hinspiel. Damals fehlten der Westfalia einige wichtige Leute wie Kapitän Nick Rensing („Ihr Denker und Lenker“). „Was aber nicht heißt, dass wir nicht auch in gewissen Bereichen zugelegt haben“, betont Wiethölter. Die breite Brust kann er sich nach sieben Punkten aus den letzten vier Spielen erlauben. Dieser Zwischenspurt erlaubt es Borussia, ohne akute Abstiegssorgen nach Münster zu fahren.
Mats Hagel hat seine 5. Gelbe Karte abgesessen, ist wieder dabei. Die Langzeitausfälle Haxha, Ernst, Schnieders und Deradjat fehlen weiterhin. Zudem gibt es im Kader einige Fragezeichen.
Wiethölter: „Die Stimmung bei uns ist gut. Aber: Wir sind froh, wenn nach dem Abpfiff Winterpause ist.“