„Ich möchte Mädels auf dem Platz sehen, die Bock auf Fußball haben. Bei uns hat in der ersten Halbzeit aber die richtige Mentalität gefehlt. Das war alles zu langsam, ob mit oder ohne Ball. Es gab keine Angebote. Nach Ballverlusten sind wir stehengeblieben.“ Zudem fehlten die Offensivaktionen von Eva Lukasiewicz, die schon nach 15 Minuten mit Wadenproblemen vom Platz musste.
Nach dem Seitenwechsel wurde es deutlich besser, die Borussinnen schnürten die Gäste jetzt hinten ein, waren zwingender, hatten beste Chancen. Doch die Kugel wollte nicht rein. In der Schlussphase etwa scheiterte Manon Beike an der Latte, den Abpraller jagte Kim Wolters überhastet volley in die Wolken. Und so hätte der Tabellenführer fast mit leeren Händen dagestanden: In der 90. Minute konterte Wessum, tauchte frei vor Borussen-Keeperin Marita Theele auf, die mit einer Glanztat rettete.
Röber weiß: Schlechtere Spiele gehören auch mal dazu. Aber wenn eine Mannschaft all das nicht umsetzt, was man sich vorgenommen hat, „dann ärgert man sich als Trainer. Mit unserer Fehlerliste in der ersten Halbzeit könnte man ein ganzes Buch füllen.“