Am Freitag, den 08. August, fand in Ochtrup der allererste e-Kreispokal statt – ein Pilotprojekt des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW). Insgesamt 16 Mannschaften traten an, um an der PlayStation den virtuellen Ball rollen zu lassen.
Für Borussia Emsdetten gingen Julian Waltermann und Baran Özmen an den Start. Die beiden spielten ein starkes Turnier, verpassten das Finale nur knapp und mussten sich im Spiel um Platz drei leider ebenfalls hauchdünn geschlagen geben. Am Ende stand ein beachtlicher vierter Platz – ein tolles Ergebnis bei dieser Premiere.
Offizieller Auftakt mit klarer Botschaft
Vor Turnierbeginn begrüßten die Vertreter des FLVW alle Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Zuschauer. In ihrer Ansprache machten sie deutlich:
„Wir wollen hier keine Werbung dafür machen, dass ihr den ganzen Tag vor der PlayStation sitzt, mit einer Tüte Chips und zockt. Wir wollen für coole Aktivitäten sorgen, die alle verbindet – nämlich den Fußball. Und das ist eben auch an der PlayStation möglich.“
Große Altersspanne, großer Spaß
Besonders beeindruckend war die Bandbreite der Teilnehmenden: Von der E-Jugend bis zu den Herren Teams war alles vertreten. Trotz der unterschiedlichen Altersklassen und Leistungsstärken herrschte eine tolle Stimmung, und alle hatten sichtlich Spaß.
Die Organisation verlief reibungslos, auch wenn – wie bei jeder Premiere – hier und da kleinere Hindernisse zu überwinden waren. Ein Vertreter des FLVW zog dennoch ein positives Fazit:
„Wir haben heute gesehen, woran wir noch arbeiten und was wir verändern müssen. Aber insgesamt war das für das erste Mal ein sehr gelungenes Turnier.“
Den ersten Titel im e-Kreispokal holte sich Altenrheine. Das Siegerteam durfte sich über einen neuen Ballsatz mit 10 Bällen, zwei Gaming-Stühle sowie einen beeindruckenden Pokal im Controller-Design freuen. Borussia durfte für den Vierten Platz zumindest einen Ball für die Mannschaft mitnehmen.
Der e-Kreispokal hat gezeigt, dass Fußball nicht nur auf dem Rasen, sondern auch virtuell begeistern kann – und dass beides am meisten Spaß macht, wenn man es gemeinsam erlebt.

