Grillparty-Tradition
Die Grillparty der Borussen bringt stets viel Arbeit für die ehrenamtlich engagierten Mitglieder des Vereins und speziell des Vorstandes mit sich. Aber auch Spaß – und ein ganz besonderes Ritual.
„Ohne ,Billigen End‘ keine Grillparty.“ Das sagt einer, der es wissen muss, denn er hat die meisten, wenn nicht alle, dieser 53 Partys unter den Eichen am Teekotten mitgemacht und größtenteils aktiv mitgestaltet: Manfred „Blacky“ Schwartze (Bild rechts). Bis zur Jahreshauptversammlung des Vereins im Juni 2025 jahrzehntelang Chefkassierer der Rot-Weißen. Ein Nachfolger für ihn ist noch nicht gefunden: „Meine 100 Ordner will keiner haben“, lacht Schwartze.
Zurück zur Grillparty, die bekanntlich stets am Freitagabend stattfindet. Am Samstag danach treffen sich die Borussen, um im Stadion aufzuräumen sowie das letzte Fässchen zu leeren. Und: „Billigen End zu essen. Das ist Tradition“, erzählt „Blacky“ kurz vor dem ersten Spiel am Freitagabend im Walter-Steinkühler-Stadion. „Billigen End“, das ist eine Mehlleberwurst, die es bei der Metzgerei Tecklenborg in Detten zu kaufen gibt. Und die die Borussen am Samstag beim Aufräumen wieder genießen wollten. „Ich habe sie schon hier im Kühlschrank liegen“, versicherte „Blacky“, dass die Tradition fortgeführt werde. Guten Appetit.
Christoph Niemeyer

