Seit dem 1. Juni ist die Fußball-Saison 2024/25 gelaufen, ist Roland Westers nicht mehr Trainer des Westfalenligisten Borussia Emsdetten, mit dem er den Klassenerhalt geschafft hat (die EV berichtete). Was macht der bis dato so sehr engagierte Coach nun als „Trainer-Rentner“ mit seiner neu gewonnenen Freizeit? Darüber und über das Kunstrasenprojekt am Teekotten sprach die EV mit Westers.
Hallo Roland. Keine Spiele, kein Training, keine Gegnerbeobachtung – ist dir jetzt langweilig?
Roland Westers: Nein, es ist gerade alles ganz entspannt. Ich empfinde es eher als erholsam statt langweilig.
Was wirst du künftig fußballerisch tun?
Dass ich mich weiterhin für meinen Heimat- und Herzens-Verein Borussia Emsdetten engagiere, ist klar. Was ich im Verein machen möchte, das ist mir freigestellt worden. Ich denke, ich werde mich in der Jugend engagieren, da wird noch ein Kassierer gesucht.
Zudem hat sich bei Borussia eine neue Gruppe gegründet...
Das „neue Team“, das im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Freitag vorgestellt werden soll?
... ich glaube schon. Diese Gruppe unterstützt den Borussen-Vorstand. Und da versuche auch ich mitzuhelfen, wo ich gebraucht werde. So helfe ich z.B. mit, das B-Liga-Relegationsspiel am Mittwoch im Walter-Steinkühler-Stadion vorzubereiten. Bei Borussia tut sich derzeit auf vielen Ebenen was.
Und in der Jugendabteilung wirst du auch weiterhin mitarbeiten?
Unsere Tochter und unser Sohn spielen in der Borussen-Jugend, wir sind also ohnehin da und helfen mit.