„Aber insgesamt achteinhalb Jahre sind natürlich eine lange Zeit“, sagt er über seine drei Dienstzeiten bei seinem Heimat- und Herzensverein. „Es wird ein komisches Gefühl sein, mit den Jungs nicht mehr nach Spielen und Training zusammenzusitzen, zu quatschen, ein Bierchen zu trinken.“ Aber vielleicht ist die Partie am Sonntag ab 15 Uhr gegen SuS Neuenkirchen ja gar nicht sein letztes Borussen-Heimspiel. Sein Nachfolger Marc Wiethölter jedenfalls hatte in dieser Woche gesagt, im Falle von Misserfolg „wäre Roland der Erste, der schreit: Wiethölter raus!“ (siehe Artikel unten). Westers dazu: „Mag sein. Aber ich sage ja nicht: Westers rein.“ Nein, er werde sicher „nie ernsthaft“ Wiethölters Rauswurf fordern und habe auch keine Lust, den Feuerwehrmann zu spielen.
Westers gibt trainingsfrei
Mit dem 1:0-Sieg am vergangenen Sonntag in Peckeloh hat Borussia den Klassenerhalt perfekt gemacht. Da-raufhin war am Dienstag statt Training nun Chillen angesagt. Westers gönnte seiner Truppe den freien Tag, „nachdem in den letzten Wochen nur Druck auf dem Kessel war“. Seine Mannschaft kann in den letzten beiden Partien gegen Neuenkirchen und eine Woche später in Maaslingen also befreit aufspielen. Ob sich das auf die Leistung gut oder schlecht auswirkt? Westers ist gespannt. Auf jeden Fall will er das Derby am Sonntag mit aller nötigen Ernsthaftigkeit angehen, um sich nicht den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung gefallen lassen zu müssen. Schließlich braucht Neuenkirchen noch einen Punkt für die Rettung.