Emsdetten, 05.04. – Damit hatten die Gäste aus Rheine sicher nicht gerechnet. Mit viel Einsatz und großem Teamgeist holte die D2 von Borussia Emsdetten ein verdientes 2:2 gegen eine äußerst harte und emotional aufgeladene Mannschaft von Eintracht Rheine 2.
Von Beginn an war klar, dass es ein intensives Spiel werden würde. Rheine suchte kompromisslos den Weg in die Zweikämpfe und setzte Borussias Torwart Jonas Heidotting immer wieder stark unter Druck. Doch Borussia hielt dagegen. Trotz mehrerer harter Attacken, Gelber Karten und einer Zeitstrafe für die Gäste ließen sich die Emsdettener nicht beeindrucken.
Ein erstes Ausrufezeichen setzte Len Böttger in der 15. Minute, als er mit einer starken Rettungstat das 0:1 verhinderte. Kurz darauf wurde Keeper Jonas Heidotting erneut unsanft gestoppt – der Schiedsrichter ahndete das Foul mit einer Gelben Karte.
Als vieles schon auf einen Rückstand zur Pause deutete, schlug Borussia in der 3 min. der Nachspielzeit der ersten Hälfte zu Nach einer präzisen Flanke von Jano Schmedinghoff köpfte Titus Sander den Ball aus vollem Lauf zum 1:1 Ausgleich ins Netz.
Nach dem Seitenwechsel erwischte Eintracht Rheine den besseren Start und ging in einem Torraumgetümmel erneut in Führung. Doch Borussia blieb ruhig und zeigte weiter vollen Einsatz. Eine große Möglichkeit zum Ausgleich vergab Lutz van Bevern nur knapp, als er nach schönem Zuspiel die Kugel sehenswert Richtung Tor schickte.
Trotz der anhaltend harten Gangart der Gäste und einer weiteren Zeitstrafe kämpfte das Team um Trainer Lars Heidotting und Mirko Klier konzentriert weiter. In der 53. Minute folgte dann der verdiente Ausgleich. Nach starker Vorarbeit von Henning Sieg setzte Titus Sander den Ball unhaltbar unter die Latte.
Mit Leidenschaft, Teamgeist und großer Moral sicherte sich Borussia Emsdetten einen verdienten Punkt und bewies eindrucksvoll, dass sie sich auch unter schwierigen Bedingungen nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Trainer Mirko Klier zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, mahnte aber auch: „Wir müssen aktuell einige Ausfälle kompensieren. Umso höher ist die heutige Leistung einzuordnen. Hoffentlich lichtet sich unser Lazarett bald ein wenig.“
Bericht: Boris Sander

