Tom Schölling vom Co- zum Cheftrainer

22.11.2024

Der neue Coach der Borussen-Reserve ist gefunden

 

Tom Schölling (rechts), zurzeit noch Co-Trainer der Borussen-Reserve, wird zur Spielzeit 2025/26 Nachfolger von Cheftrainer Klaus Frank (links) beim Dettener A-Ligisten. | Foto: Thomas Strack

Am Teekotten setzt man bei Trainerfragen gern auf Kontinuität und Eigengewächse. Von daher ist es beinahe logisch, dass Tom Schölling zur neuen Saison die Nachfolge von Klaus Frank als Coach der 2. Mannschaft der Borussia antritt. Das bestätigten der Sportliche Leiter Hans-Dieter Jürgens und Schölling gegenüber unserem Medienhaus.


„Wir haben uns im Vorstand und mit den Trainern darüber unterhalten, wer als Trainer für die Zweite infrage kommt, nachdem Klaus Frank gesagt hat, dass er am Saisonende aufhört“, schildert Jürgens die Entscheidungsfindung. „Der Vorschlag Tom Schölling wurde von allen begrüßt.“ Und so konnte der Sportleiter „in unkomplizierten Gesprächen“ schnell Einigung mit Schölling erzielen.


Der 33-jährige Tom Schölling ist ein Borussen-Eigengewächs, ein Urgestein der Reserve, bei der er in der dritten Saison als spielender Co-Trainer aktiv ist. Wobei er seit einiger Zeit zum Zuschauen verdammt ist, da ihn eine heftige Zerrung dazu zwingt. Und auf ärztlichen Rat hin soll sich daran auch nichts ändern.


„Warum sollte ich es nicht machen? Bei uns läuft es in dieser Saison richtig gut. Und ich würde den guten Weg, den wir unter Klaus Frank eingeschlagen haben, gern fortführen“, nennt Tom Schölling seine Beweggründe, den Cheftrainerposten des A-Ligisten zur Saison 2024/25 zu übernehmen.

Schölling hat auch schon erfolgreich Gespräche mit den Spielern des aktuellen Teams über eine weitere Zusammenarbeit aufgenommen: „Ich habe schon 17 Zusagen für die kommende Spielzeit“, berichtet er, dass er mit fast der gleichen Truppe weiterarbeiten wird. Einige Gespräche stehen noch aus.


Einzig Innenverteidiger Bastian Wolf wird die Borussen-Reserve aus familiären Gründen am Saisonende verlassen. Darüber hinaus denkt der künftige Chefcoach über „zwei, drei externe Verstärkungen nach“. Sowie über einen Co-Trainer. Auch hier laufen Gespräche. Schölling wie Sportleiter Jürgens sind zuversichtlich, dass der Job, den Schölling freimacht, in Kürze neu besetzt ist.

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