-mho- KINDERHAUS. Nur drei Tage nach dem 0:1 zu Hause gegen Langenhorst-Welbergen kassierte Frauen-Landesligist Borussia Emsdetten direkt die zweite Saisonpleite: 1:2 am Sonntag bei Westfalia Kinderhaus. Doch kein Grund zur Panik, betont Trainer Birger Röber, so wie zuvor nach den beiden Auftaktsiegen gelte es, nichts überzubewerten. „Das Allerwichtigste: Ruhe bewahren und weiter gut arbeiten“, sagt Röber. Er habe schon vorher gewusst, dass genau jetzt eine schwierige Phase ansteht, weil viele Leistungsträgerinnen im Urlaub sind. Erschwerend hinzu kamen noch gesundheitsbedingte Ausfälle wie der von Joke Borgmann (Grippe). So reiste Borussia mit nur 14 Spielerinnen nach Münster, darunter Kira Overkamp aus der Zweiten und die beiden U17-Mädels Anni Wolters und Ellen Benker.
Röber: „In der ersten Halbzeit waren wir zu passiv, zu pomadig.“ Kinderhaus nutzte es und zog durch zwei unhaltbare Fernschüsse (28., 38.) auf 2:0 davon. Nach dem Seitenwechsel zeigte Borussia ein ganz anderes Gesicht, nach einer Ecke verkürzte Kim Wolters auf 2:1 (74.), für mehr reichte es aber nicht.
Röber über seinen Kader: „Es fehlt im Moment eine gewisse Breite.“ Er weiß aber: Das ändert sich bald.

