Viel Qualität aber noch „viel Arbeit“ - Borussia fährt ins Trainingslager

12.07.2024

Westers analysiert Tests

 

Offensivspieler Markus Weidel (rechts) merkt man nicht an, dass er von Kreisligist FSV Ochtrup zum drei Klassen höher spielenden Westfalenligisten Borussia Emsdetten kam. | Foto: Thomas Strack

Borussia-Trainer Roland Westers analysierte in den letzten Tagen die beiden Testspiele seines Teams gegen den Bezirksligisten SV Heek (4:0) und den Oberligisten 1. FC Gievenbeck (0:3) per Video. Im Fokus dabei: Natürlich die elf neuen Spieler, von denen insgesamt zehn bisher zum Einsatz kamen. Nur der dritte Keeper Lars Dömer war noch nicht dabei.


Westers Eindrücke: „Ich habe bei allen Stärken und Schwächen gesehen. Aber: Jeder bringt sich ein und hat in den Spielen gezeigt, dass er wertvoll für uns, dass er die fußballerische Qualität hat, in der Westfalenliga zu spielen.“ Westers hat aber auch gesehen, „dass wir noch viel Arbeit vor uns haben“, z.B. im körperlichen und konditionellen Bereich. Gerade die Zugänge aus den unteren Ligen müssten sich noch ans Tempo und die taktischen Vorgaben auf Westfalenliga-Niveau gewöhnen.


Ab nach Nordhorn


Und daran wird am Wochenende intensiv gefeilt. Denn die Borussen brechen am Freitagabend auf nach Nordhorn, wo sie bis Sonntag ein Trainingslager auf der Anlage von Eintracht Nordhorn absolvieren.


Dort gibt es am Freitagabend eine erste Trainingseinheit. Nach der Übernachtung im Hotel geht es am Samstagvormittag wieder auf den Platz. Am Nachmittag steht ein Testspiel gegen den Bezirksligisten Eintracht Nordhorn an (Anstoß: 15 Uhr). „Eine richtig starke Truppe“, weiß Coach Westers, dass das ein echter Prüfstein wird.


Der Samstagabend gehört dann der Gesellig- und Gemütlichkeit in der Nordhorner City. Das Programm am Sonntag ist noch flexibel, entweder wird noch mal trainiert, oder der Coach streut eine „regenerative Einheit“ im Hallen- oder Freibad ein.

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Überzeugte bisher: Borussia-Torwart-Neuzugang Engin Shegay. | Foto: Thomas Strack

Zurück zum Videostudium. Da freut sich Coach Westers über den engagierten Auftritt des erst 18-jährigen Keepers Engin Shegay, der gegen Oberligist Gievenbeck klare Kommandos gab: „Da haben wir das größte Torwarttalent des Kreises zum Teekotten gelotst. Engin nimmt den Konkurrenzkampf mit Luca Dömer voll an. Das ist auch so gewollt. Der Junge macht Spaß.“ Mit Arne Moselage hat bisher auch ein weiterer Jungsenior überzeugt. Der Innenverteidiger kommt aus der Landesliga-A-Jugend des FCE Rheine, gefällt am Teekotten mit cleveren Aufbau- und Passspiel.


„Auch einem Markus Weidel merkt man nicht an, dass er aus der Kreisliga kommt“, lobt Roland Westers den Ex-Ochtruper, der ihn an den jungen „Kalle Hoffmann erinnert“.


Auch der neue Innenverteidiger Arton Balja „hat schon gezeigt, dass er uns helfen kann. Ein Typ wie früher Nicky Melzer, auch wenn er noch ein anderes Fitness-Level erreichen muss“.


Daran kann man arbeiten, schon am Wochenende im Borussia-Trainingslager in Nordhorn.

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