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Jugendfußball: U17 bei Westdeutscher Futsalmeisterschaft
Foto: Wolters
Die B-Juniorinnen der Borussen waren der einzige Kreisligist, der bei den Westdeutschen Futsalmeisterschaften in Duisburg am Ball war.
Wann gab es das zum letzten Mal, dass ein Borussen-Team auf Westdeutscher Ebene vertreten war? Als amtierender Hallenkreismeister qualifizierten sich die B-Juniorinnen als Vierter der Futsal-Westfalenmeisterschaft für die Westdeutschen Futsalmeisterschaften (Regionalmeisterschaften), die jetzt in der Sportschule Duisburg-Wedau ausgetragen wurden.
Dort trafen die besten zehn Teams aus drei Verbänden aufeinander und damit Borussias U17 als einziger Kreisligist auf Teams, die allesamt zwei, drei Klassen höher spielen.
In Gruppe A wurde Detten vom späteren Westdeutschen Meister Arminia Ibbenbüren mit 9:0 aus der Halle gefegt: „Ob die Mädchen vom Bettenturm oder der tollen Spielweise der Arminen beeindruckt waren, konnte ich nicht klären,“ scherzte Trainerin Anja Wolters. Doch das Trainerteam, zu dem auch Mathias Benker gehört, fand in der Kabine die richtigen Worte. Denn Regionalligist Alemannia Aachen wurde mit 1:0 besiegt. Ellen Benker erzielte den Treffer, ein Drei-Klassen-Unterschied war nicht erkennbar.
Ausgleich will einfach nicht fallen
Nach einer Nacht in der Sportschule ging es am zweiten Tag gegen Verbandsligist Rheinsüd Köln weiter. Die Rot-Weißen waren gleichwertig, kassierten unglücklich das 0:1, schafften den Ausgleich einfach nicht.
Im letzten Gruppenspiel gegen Regionalliga-Absteiger Warbeyen spielten die Borussinnen gut mit, mussten dem späteren Finalisten aber mit 4:0 den Vortritt lassen. Ärgerlich: „Zwei Tore haben wir uns selbst reingemacht“, so die Trainer nach dem Match.
Kurios: Aachen, Rheinsüd und Borussia lagen nach der Vorrunde auf dem dritten Gruppenplatz, ein Sechs-Meter-Schießen musste entscheiden, welches Team in welchem Platzierungsspiel ran musste. Hier hatten die Borussinnen Pech.
Im Spiel um den 9. Platz wartete Regionalligist TUSA Düsseldorf auf die Borussen U17. Auch hier spielten die Rot-Weißen gut mit, hielten das Match lange offen, kassierten aber mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute das 0:2. Fazit: „Dieses Turnier mit dem Sieg über Aachen, der tollen Übernachtung und dem guten Niveau werden wir für immer in Erinnerung behalten“, bilanzierte das Trainer-Duo.

