Lokalsport Christoph Niemeyer
EMSDETTEN. „Die Gegner werden jetzt schwieriger.“ Das sagte Borussia-Trainer Roland Westers in dieser Woche im Gespräch mit der EV. Und schon am Sonntag wartet „ein richtiges Brett“ (Westers) auf die Borussen, die um 15 Uhr bei Rot-Weiß Maaslingen ran müssen.
Die Gastgeber haben als Aufsteiger in der Westfalenliga bisher überzeugt, haben aus den ersten sechs Partien satte 13 Punkte geholt und mit 12:3 ein respektables Torverhältnis aufzuweisen: Die Maaslinger haben die beste Abwehr der Liga! Die Borussen, ohnehin nicht als Torfabrik berüchtigt, werden sich am Sonntag schwer tun, diesen Defensivriegel zu knacken.
„Maaslingen ist ein starker Aufsteiger, der viele Spieler mit höherklassiger Erfahrung in seinen Reihen hat“, weiß Coach Westers, der mit RWM-Trainer Sergej Bartel gut bekannt ist.
Sorgen bereitet dem Dettener Trainer weiterhin sein Personal. Denn Innenverteidiger Moritz Uphoff ist noch nicht zum Maskenmann mutiert und muss weiterhin aufgrund seines mehrfachen Nasenbeinbruches aus dem Spiel gegen Bockum-Hövel aussetzen. Eventuell erhält Uphoff in der kommenden Woche eine Gesichtsmaske, sodass er bald wieder ins Geschehen eingreifen kann. Felix Hinterding, Max Rengers und Jonah Behrendt fallen ebenfalls aus.
Fraglich ist, ob die angeschlagenen Borussen Marius Klöpper und Julian Dirks mitwirken können. Paul Quibeldey und Konstantin Baans sind aber nach ihrem Urlaub wieder am Ball.
In diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen wird Nick Wedi. Der ehemalige Kapitän plagte sich in der Vorbereitung mit Rückenproblemen, konnte bisher kein Punktspiel für die Rot-Weißen absolvieren. Nun hat er zusammen mit seiner Partnerin eine längere Urlaubsreise angetreten. Die Borussen hoffen, dass er im neuen Jahr wieder seine Qualitäten im defensiven Mittelfeld auf dem Platz zeigen wird.
„Wir werden auch in Maaslingen 15, 16 Feldspieler im Kader haben“, erklärt Trainer Westers. Der zudem mit der Trainingsbeteiligung hadert, die ihm phasenweise zu gering ist.
Dennoch wollen die Dettener am Sonntag etwas Zählbares mitnehmen. Wie? „Wir wollen an die erste Hälfte der ersten Halbzeit des 2:1 gegen Nordkirchen anknüpfen“, verrät Coach Westers etwas von seinem Matchplan. „Da haben wir es richtig gut gemacht.“ Zudem hat er sich noch den einen oder anderen Taktik-Trick überlegt und hofft, dass all das am Sonntag zum (Teil-)Erfolg in Maaslingen langt.

