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Den Ligaprimus ärgern
09.12.2011 - 15:53 Uhr in Borussia II
Nein, Angst brauchen sie nicht zu haben, die Spieler der Borussenreserve - auch wenn es Sonntag um 14.30 Uhr zum Spitzenreiter SV Wilmsberg geht.

Foto: Tom Schölling (l.) und Marvin Ahmann (r.) werden sich mit der Borussenreserve in Wilmsberg mit Sicherheit nicht verstecken - im Gegenteil! (Foto: Bernd Oberheim)

"Wir haben doch schon im Hinspiel gesehen, dass wir in der Lage sind, denen etwas anzutun", so Borussencoach Klaus Waschulewski. Damals holten die Rot-Weißen einen Rückstand auf, drängten auf den Siegtreffer, verloren dann durch einen Konter mit 2:3.

"Wir werden immer auf Sieg spielen", kündigte Waschulewski damals an, dass Borussia weiterhin das Risiko suchen werde. Und spätestens der 3:2-Erfolg gegen den 1. FC Nordwalde vor zwei Wochen gab ihm dann Recht: "Hätten wir gegen Wilmsberg und Nordwalde zweimal auf Sicherheit gespielt, dann hätten wir zwei Punkte. So aber haben wir drei geholt ..."

Auch in Wilmsberg wünscht sich Waschulewski einen Dreier. "Die letzten Wochen haben doch gezeigt, dass Wilmsberg verlieren kann." 0:1 in Altenrheine und 1:2 gegen SV Burgsteinfurt - der Tabellenführer wurde zuletzt arg gebeutelt - auch auf Grund personeller Ausfälle.

"Wir müssen abwarten, ob die 'Piggen' gegen uns wieder komplett sind", lässt sich Waschulewski überraschen - aber auch von einem SVW in Bestbesetzung mit Sicherheit nicht einschüchtern.

Drei Punkte wären auch für das Restprogramm wichtig: "Es ist doch schöner, nächstes Jahr auch mal nach oben blicken zu können, als immer nur an den Abstiegskampf zu denken", wäre ein Sieg beim Spitzenreiter ein Meilenstein auf dem Weg, den die Rot-Weißen gerne gehen möchten.

Fehlen wird Sonntag Krystof Slizewski, der in der 1. Mannschaft benötigt wird, zudem sind Till Zollfrank und Simon Beckonert verhindert. Der Kader ist also ein wenig dezimiert, aber nicht so, dass der Optimismus von Klaus Waschulewski auch nur im Mindesten geschmälert werden könnte.

Von Friedhelm Wenning

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News mit der Quellenangabe: Text und Bild sind
mit freundlicher Genehmigung von der Emsdettener Volkszeitung
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